Ausschreibung von Moderation (w/d/m)

2. Litfest homochrom

☆ 07.-10.07.2022 in Köln ☆

☆ anschließend online als Video & Podcast ☆

 

Ausschreibung für Moderation (m/d/w)

Beschreibung

Katharina Lucas liest beim ersten Litfest homochrom 2021Das Litfest homochrom, welches vom 07.-10.07.2022 zum zweiten Mal in Köln stattfinden soll und von der Kunststiftung NRW sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert wird, ist das größte Festival für deutschsprachige queere Literatur.

An den vier Tagen werden ca. 30 Autor*innen ihre Texte vor Publikum vortragen. Jede Lesung dauert ca. 25-30 Minuten, worauf ein moderiertes Publikumsgespräch von 10-15 Minuten folgt, welches auf Text und Schriftsteller*in eingeht.
Außerdem sollen in diesem Jahr zwei, evtl. drei Podiumsdiskussionen stattfinden.

Wie im letzten Jahr werden im besten Falle alle Programmpunkte per Video aufgezeichnet und nach Abschluss des Festivals als Video und Podcast veröffentlicht (siehe Youtube).
Die geplanten Lesungszeiten werden ungefähr wie folgt sein:
Donnerstag, 07.07.22, 19-21 Uhr,
Freitag, 08.07.22, 15–23 Uhr,
Samstag, 09.07.22, 12–23 Uhr,
Sonntag, 10.07.22, 10–22 Uhr.

Die drei Hauptlesungstage finden im Filmforum des Museums Ludwig statt.
Die Eröffnung am Donnerstag findet im anyway statt und wird vsl. von der Festivalleitung moderiert.
Zusätzlich soll an jedem Abend gegen 19:30 Uhr je eine Lesung als Online-Stream erfolgen, die vsl. in Kooperation mit #allabendlichqueer erfolgt.

Was wir suchen?

Jasmin Schellong beim moderierten Publikumsgespräch beim ersten Litfest homochrom 2021Zwei, möglicherweise drei Moderator*innen (w/d/m), die die Publikumsgespräche im Museum Ludwig führen und zustimmen, für eine Veröffentlichung videoaufgezeichnet zu werden. Die Aufteilung der Zeiten erfolgt frei in Absprache untereinander, aber unser Vorschlag ist, dass jede*r Moderator*in einen Block von 3-5 Lesungen am Tag übernimmt.

Um optimal auf das Gespräch vorbereitet zu sein, könnten die Pausen von ca. 15 Minuten vor den Lesungen für Vorgespräche mit den Autor*innen genutzt werden oder um letzte individuelle Bühnenvorbereitungen und Absprachen mit der Videografie zu treffen. Weil der Moderation die Texte vorher unbekannt sein werden, sollten die Moderator*innen der Lesung beiwohnen, um den Text und die Stimmungen aufzugreifen und nach Ende der Lesung direkt in die Moderation einsteigen zu können.
Im seltenen Falle, dass die Festivalleitung verhindert ist, sollten die Moderator*innen auch die kurze, formelhafte Anmoderation vor der Lesung übernehmen.

Wir wünschen uns sympathische, lockere, einfühlsame Publikumsgespräche, bei denen die Autor*innen glänzen können. Im besten Falle sollen dabei auch die vom Text aufgeworfenen Punkte individuell vertieft und in einen Kontext von geschichtlichen oder aktuellen LSBTIAQ- sowie weltpolitischen Zusammenhängen gesetzt werden. Deswegen erwarten wir von Bewerber*innen neben einer aufgeschlossenen Persönlichkeit möglichst gute Kenntnisse über Zeitgeschehen sowie die Geschichte und aktuelle Situation von LSBTIAQ-Leben in Deutschland und international. Bewerber*innen sollten Souveränität, Spontaneität und Kreativität in der Gesprächsführung mitbringen.
Ob die Podiumsdiskussion von den Moderator*innen oder von der Festivalleitung geführt werden, muss noch entschieden werden (ggfs. im Gespräch mit den Bewerber*innen).

Was wir bieten?

Katharina Lucas liest beim ersten Litfest homochrom 2021Eine hoffentlich faire Vergütung auf selbstständiger Basis, ggfs. Reisekosten und Hotel für Nicht-Kölner*innen sowie mehrere Tage hoffentlich locker-freundlichen Zusammenarbeitens mit einer vielfältigen Gruppe bestehend aus dem festivalerfahrenen Team des gemeinnützigen homochrom e.V., freiwilligen Helfer*innen, dem Techniker des Museums Ludwig, den Videograf*innen sowie einer Vielzahl von Autor*innen, die sehr abwechslungsreiche Texte präsentieren werden.
Weil die zweite Auszahlung der Förderung durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft für Ende September veranschlagt ist, bitten wir die Bewerber*innen zu berücksichtigen, dass die Vergütung möglicherweise verzögert erfolgt.

Bewerbung

☆ Die Bewerbung kann relativ formlos erfolgen, sollte jedoch beinhalten:
a) Informationen zur fachlichen Befähigung, ggfs. Aus- oder Weiterbildungen sowie bisherigen Moderationserfahrungen,
b) Arbeitsproben im Audio- oder Videoformat, sofern vorhanden;
c) Vorstellungen über die Vergütungshöhe (in Stundensätzen);
d) ein ungefähres Zeitfenster, in dem der/die Bewerber*in für ein Auswahlgespräch per Telefon oder Videokonferenz einige Tage nach der Bewerbung am besten zu erreichen ist.

☆ Bewerber*innen sollten für eine Ankündigung der Moderator*innen Folgendes bereithalten oder gleich mit der Bewerbung mitschicken:
e) ein Porträtfoto von mind. 800×800 Pixeln mit Copyright-Angaben sowie
f) eine Kurzvita von ca. 600-800 Gesamtzeichen,
die homochrom e.V. nach Auswahl und Zusage auf homochrom.de sowie in sozialen Medien veröffentlichen und an Presse weitergeben darf.

☆ Das Team von homochrom e.V. verwendet alle eingereichten Angaben, Dateien und Unterlagen unter Wahrung der Datenschutz-Grundverordnung ausschließlich zur internen Auswahl. Spätestens nach Abschluss des Litfests homochrom werden sämtliche Daten gelöscht. Ausgenommen von der Löschung sind Fotos und Kurzvitas der Moderator*innen, die zur Ankündigung auf homochrom.de veröffentlicht werden und archivarisch veröffentlicht bleiben. (Davon unberührt ist das Löschen auf Verlangen.)

☆ Interessierte, die die obigen Bedingungen zur Kenntnis genommen haben und diesen zustimmen, können ihre Bewerbung bis spätestens 23:59 Uhr am 31.05.2022 per E-Mail an litfest@homochrom.de mit dem Betreff „Moderation“ übersenden. Es wird angestrebt, spätestens drei Tage nach Bewerbungseingang einen Termin für das Gespräch zu vereinbaren. Mit einer verbindlichen Zu- oder Absage ist vsl. bis zum 10.06. zu rechnen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Das 2. Litfest homochrom wird gefördert durch

 

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