AYA ARCOS (Vorpremiere) + Gast

Poster AYA ARCOS

Im September 2015 zeigten wir nur in Köln dieses schwule, in Brasilien gedrehte Drama des aus Köln stammenden Filmemachers Maximilian Moll:

 
AYA ARCOS (Vorpremiere) + Gast
(D 2014, 83 min, Regie: Maximilian Moll, OmU, nicht FSK-geprüft)

 
Die Hitze und Gefahr einer Liebe in Rio.

 
Sa 12/09/15, 21:00, Filmforum NRW, Köln + Regisseur zu Gast

Filmstill AYA ARCOS, César Augusto und Daniel Passi zusammen im Bett

Filmstill AYA ARCOS, Daniel Passi spricht mit einem Mann vor einem Restaurant
Der Schriftsteller Edu (César Augusto) hat Schwierigkeiten, etwas Neues zu schreiben. Ihn quälen Zweifel, gerade auch in Bezug auf seine Beziehung mit dem jungen Fábio (Daniel Passi). Der erst 21-jährige Sexarbeiter genießt es, sorgenfrei und kompromisslos zu leben, ohne Verbindlichkeiten, ohne Sicherheiten. So leidenschaftlich der Sex mit Fábio auch ist, so merkt Edu jedoch, dass er mehr empfindet und nicht mehr so konsequenzenlos mit dem Jüngling zusammen sein kann. Zudem mischt sich auch Fábios Kumpel (André Vieira) ein, um ihn von Sentimentalitäten abzuhalten.
 

 
Filmstill AYA ARCOS, César Augusto auf einsamer nächtlicher Straße
AYA ARCOS ist der erste lange Spielfilm des ursprünglich aus Köln stammenden und in Berlin lebenden (Video-)Künstlers, Werbe- und Dokufilmers Maximilian Moll. Er hat den Film quasi im Alleingang und als Kameramann und Regisseur in Rio de Janeiro gedreht. Das Ergebnis ist ein raueres, melancholisches Drama, dass aufgrund der Beschränkung auf wenige Schauspieler etwas Kammerspielartiges hat – obwohl gerade die nächtlichen Außenaufnahmen vor Brillanz strotzen.

 

Hier der amerikanische Trailer mit englischen Untertiteln; die Vorstellung war deutsch untertitelt.