DROWN (NRW-Premiere)

Im April 2015 zeigten wir dieses Sport-Drama, welches Homophobie an Australiens Stränden thematisiert:

DROWN (NRW-Premiere)

(AUS 2014, 93 min, Regie: Dean Francis, OmU, FSK 16)

 
Der Wettkampf unter Rettungsschwimmern ufert aus…

 
So 12/04/15, 18:30, Schauburg Dortmund
Mo 13/04/15, 21:15, Bambi Düsseldorf
Mi 15/04/15, 19:00, Galerie Cinema Essen
So 19/04/15, 20:30, Lichtburg Oberhausen
Di 21/04/15, 21:15, Filmpalette Köln
Mi 22/04/15, 21:00, Casablanca Bochum

"Äußerlich ist Dean Francis' Drown eine Geschichte über Homophobie im Sport der spärlich bekleideten Welt der Rettungsschwimmer in Sydney. Doch dieser spannende Film geht viel tiefer, um die tragischen Folgen des unkontrollierten Selbsthasses in einer stark festgelegten und stark trinkenden Kameradschaftskultur zu veranschaulichen."filmink.com.au

 
Lenny (Matt Levett) hat bereits fünf Mal den Titel "Rettungsschwimmer des Jahres" errungen und ist der Held seines Teams am Bondi Beach. Als der neue Kollege Phil (Jack Matthews) gleich am ersten Tag ein Kind rettet, fühlt sich Lenny in seiner Stellung als Alphatier bedroht. Dann findet Lenny heraus, dass Phil schwul ist, und zu guter Letzt gewinnt Phil auch noch den nächsten Lifesaver-Wettkampf. Darum sieht sich Lenny gezwungen, Phil in die Schranken zu weisen. Zusammen mit ihrem Teamkollegen Meat (frisch geoutet: Harry Cook) überredet, nein, eigentlich erzwingt Lenny, dass Phil seinen Sieg mit ihnen bei einer wilden Kneipentour feiert. Phil willigt ein, obwohl er es besser wissen sollte...

Hinweis: enthält Darstellungen von Gewalt

 
"Dean Francis ... produzierte ein Drama, das voller Gewalt steckt und am Ende sogar den homophob-sado-masochistischen Bereich touchiert ... eine gewisse Schwere entwickelt, die an die Grenze des Unerträglichen geht. Dass DROWN solche Emotionen weckt, halte ich ihm im Nachhinein zu Gute. "little-devil.com

 
Regisseur, Produzent, Kameramann, Cutter und Ko-Autor Dean Francis verfilmte mit DROWN ein Theaterstück von Stephen Davis mit attraktiven Darstellern und in faszinierender Clipästhetik an australischen Stränden. Das Dialogische der Vorlage erzählt Francis in Rückblenden, was einen assoziativen Stil und eine sich steigernde Bedrohung aufbaut. Denn er thematisiert die homophobe Gewalt in der Männerdomäne von leicht bekleideten, gestählten Körpern auf eindringliche Weise (mehr psychologisch, aber auch teils grafisch).

 
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