EIN WEG (NRW-Premiere)

Film Poster EIN WEG - PATHS von Chris Miera; Abschlussfilm der Filmuniversität Babelsberg mit Mike Hoffmann und Mathis Reinhardt

Das 7. Filmfest homochrom präsentiert diesen deutschen Abschlussfilm, der auf der Berlinale uraufgeführt wurde, über die Beziehung eines Langzeitpaars mit einer Regenbogenfamilie:

 
EIN WEG (NRW-Premiere)
(D 2017, 107 min, Regie: Chris Miera, dt. Original)
präsentiert von Fresh

 
Gehen sie noch miteinander?

 
Sa 21/10/17, 23:00, Filmforum NRW, Köln/Cologne
Fr 27/10/17, 22:35, Schauburg, Dortmund
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Film Still EIN WEG - PATHS von Chris Miera; Andreas Haller (gespielt von Mike Hoffmann) und Martin Winter (gespielt von Mathis Reinhardt) liegen mit geschlossenen Augen aneinander gekuschelt auf einem Holzboden

 
"Chris Miera erzählt von ganz normalen Menschen in ganz normalen Situationen und in einem ganz normalen Miteinander ... ein starkes Stück verdichteten Beziehungsalltags"kino-zeit.de

Film Still EIN WEG - PATHS von Chris Miera; Andreas Haller (gespielt von Mike Hoffmann) und Martin Winter (gespielt von Mathis Reinhardt) spielen mit ihrem Sohn auf dem Fußboden
Andreas (Mike Hoffman) und Martin (Mathis Reinhardt) haben sich kennen gelernt, da war Andreas' Sohn Max schon 6 Jahre alt. 9 Jahre später sind sie immer noch zusammen, aber es läuft nicht ganz so rund. Der Schreiner Andreas bekommt nicht genug Aufträge, während Martin einen Blumenladen übernehmen und führen soll. Zudem ist Max bald alt genug, um in die Welt hinaus zu ziehen. Auch wenn sie irgendwie aneinander vorbeileben, so gibt es nicht nur Erinnerungen, die sie zusammenhalten. Doch ist der gemeinsame Alltag noch gut genug für Andreas?

 
"Ein sensibles, trauriges Beziehungsdrama – ein starker Film, der unter die pinke Herzchen-Deko guckt und eine langjährige Beziehung in ihrem Auf und Ab beobachtet."negativ-film.de

 
Warum EIN WEG seinen Platz im Filmfest hat:
Film Still EIN WEG - PATHS von Chris Miera; Andreas Haller (gespielt von Mike Hoffmann) und Martin Winter (gespielt von Mathis Reinhardt) haben den Arm um einander gelegt und schauen die Straße in ihrer Kleinstadt hinunterDas romantische Drama mag optisch etwas an KATER erinnern. Doch Ko-Autor und Regisseur Chris Miera verzichtet in seinem Abschlussfilm gänzlich auf Schockeffekte – wie auch auf Melodrama. Realistisch und natürlich erzählt er von einer sehr normalen homosexuellen Langzeitbeziehung in einer Kleinstadt. Er springt zwischen vier Zeitebenen im Laufe von 17 Jahren, doch die nicht-chronologische Erzählweise erschafft ein eigenes Spannungsfeld. Konflikte mit der Außenwelt gibt es eigentlich nicht. Miera konzentriert sich mehr auf die privaten Momente zwischen den beiden Männern und wie sie die Beziehung prägen.

 
"Trotz – oder wegen – seiner Einfachheit ist die Geschichte sehr fesselnd, wie diese beiden sehr umgänglichen Männer mit den Feinheiten der Liebe fertigwerden." – 9 von 10 Sterne von queerguru

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