MIRCO

Im Juni 2015 präsentierte homochrom im Rahmen des ColognePride die spielerische Doku-Fiktion der Babelsberger Filmstudentin (jetzt Absolventin), die Geschlechterrollen hinterfragt:

MIRCO

(D 2013, 70 min, Regie: Silvia Chiogna, dt. Original, nicht FSK-geprüft)

 
Leben zwischen den Geschlechtern.

 
Mi 01/07/15, 18:20, Filmforum NRW, Köln

Regisseurin Silvia Chiogna beschäftigt sich in ihrem Studienfilm MIRCO mit drei Menschen, die sich über die binäre Geschlechtereinteilung hinwegsetzen. Mal eher gleichgültig, mal bewusst-queerpolitisch bewegen sich Océan, Theresa und L. Cavaliero zwischen den oder jenseits der üblichen Einteilung zwischen Mann und Frau. Sie wollen nicht in eine von zwei Schubladen gedrückt werden und setzen sich für fließende Gender ein. Die Filmemacherin erfährt, was es für Selbstausdruck und Fremdwahrnehmung bedeutet und welche gesellschaftlichen Schwierigkeiten es mit sich bringen kann, wenn man sich nicht von Genen oder Genitalien definieren lässt. Neugierig geworden begibt sich die Regisseurin selbst auf eine spielerische Selbstfindungsreise. Augenzwinkernd beschäftigt sich Silvia Chiogna in ihrem Film MIRCO mit der heteronormativen Angst vor dem Unbekannten. Aber wer ist eigentlich Mirco?

 

Festivalteilnahmen (Auswahl):
Mix Copenhagen 2014
LesGaiCineMad, Madrid 2014
Can [be] Gay, Canarisches LGBT-Filmfest 2015 - ausgezeichnet als bester Dokumentarfilm
BFI Flare, London 2015
achtung berlin 2015

 
Film-Webseite der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, die als Produzent des Films Ansprechpartner für Vorführungen ist