STURMLAND

Im Dezember 2014 zeigten wir als Erstaufführungen diesen deutsch-ungarischen Berlinale-Beitrag über einen Fußballer, der in seine Heimat zurückkehrt:

STURMLAND

(D/H 2014, 105 min, Regie: Ádám Császi, OmU, FSK 16)

 
Der Fußballer Szabi flüchtet in die Heimat...

 
So 14/12/14, 18:30, Schauburg Dortmund
Mo 15/12/14, 21:00, Bambi Düsseldorf
Mi 17/12/14, 19:00 & 21:15, Galerie Cinema Essen
Mi 17/12/14, 21:00, Casablanca Bochum (vorgezogen)
So 21/12/14, 20:30, Lichtburg Oberhausen
Di 23/12/14, 21:00, Filmpalette Köln

"Adam Csaszis selbstsicher gedrehte schwule Liebesgeschichte rühmt sich mit außergewöhnlichen Leistungen und eindrucksvollen Bildern." – schreibt das Branchenblatt Variety


Fußballer Szabi (András Sütõ) versagt bei seinem wichtigsten Spiel vor den Augen eines Scouts für die Bundesliga. Die Freundschaft zu seinem Teamkollegen Bernard (Sebastian Urzendowsky) kann ihn nicht in Deutschland halten und so flüchtet er in seine Heimat. In dem abgelegenen Dorf in Ungarn macht er sich an die Arbeit, ein baufälliges Haus, das er von seinen Großeltern geerbt hat, wieder instand zu setzen. Hilfe erhält Szabi vom handwerklich begabten Áron (Ádám Varga), der als einziger im Dorf auf ihn zu geht. Doch gerade als sich Szabi und Áron näher kommen und Áron sich über die homophobe Einstellung seiner Freunde hinwegsetzt, steht Bernard auf einmal vor Szabis Haus...

 
Sturmland ist "ein sinnlicher Film mit Zärtlichkeit und Traurigkeit zu gleichen Anteilen, der die schwule Selbstentdeckung direkt und unsentimental behandelt."The Hollywood Reporter


Die deutsch-ungarische Ko-Produktion STURMLAND wurde auf der Berlinale 2014 uraufgeführt und erzählt die Dreiecksgeschichte sowohl rau als auch einfühlsam, ohne Melodrama, aber mit sehr klaren Bildern. Homophobie in Macho-Kulturen (Fußball, dörfliches Ungarn) ist eines der allgegenwärtigen Themen in diesem Film, weswegen die Annäherung von Szabi und Áron umso eindringlicher ist. Ein, zwei Szenen erinnern leider recht stark an Filme der 1990er, aber dabei sollte man nicht außer Acht lassen, dass die Situation in Ungarn eine ganz andere als bei uns ist und dass der Film auf einer wahren Begebenheit basiert.

 
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