TOM OF FINLAND (Vorpremiere)

Film Poster TOM OF FINLAND von Dome Karukoski mit Jakob Oftebro, Werner Daehn und Pekka Strang

Im September 2017 zeigte homochrom in Köln diesen Biographiespielfilm über eine der bekanntesten schwulen Ikonen des 20. Jahrhunderts:

 
TOM OF FINLAND (Vorpremiere)
(FIN 2017, 116 min, Regie: Dome Karukoski, OmU, FSK 12)

 
Aus Touko wird Tom aus Finnland...

 
Fr 15/09/17, 21:00, Filmforum NRW, Köln

Film Still TOM OF FINLAND von Dome Karukoski mit Jakob Oftebro, Werner Daehn und Pekka Strang; Zeichenmaterial und ein Magazin mit einer Zeichnung von Tom of Finland auf dem Cover

 
"Im Ernst... das ist nicht der Film (noch die Geschichte), der erwartet wurde... dies ist so, so viel mehr!"CGiii

 
Film Still TOM OF FINLAND von Dome Karukoski mit Jakob Oftebro und Werner Daehn; Touko Laaksonen (gespielt von Pekka Strang) steht in Leder-Kluft in einem AtelierTouko Laaksonen (Pekka Strang) dient im zweiten Weltkrieg als Offizier in der finnischen Armee und ist gezwungen, einen russischen Fallschirmspringer zu töten. Bei seiner Rückkehr nach Helsinki, wo Homosexualität unter Strafe steht, findet er Arbeit als künstlerischer Leiter einer Werbeagentur. Andere Schwule in seinem Umfeld fühlen sich gezwungen, Frauen zu heiraten. Doch Touko sucht lieber Zuflucht in seiner Kunst: Er zeichnet hypermaskuline Männerfiguren. Als er einige Werke in Berlin verkaufen will, wird er beinahe erwischt. Der junge Tänzer Veli (Lauri Tilkanen) ermutigt ihn weiterzumachen. Doch zu seiner Sicherheit macht Touko unter dem Pseudonym "Tom" weiter. Als das amerikanische Magazin Physique Pictorial Bilder von ihm 1953 veröffentlichen will, findet Herausgeber Bob Mizer (Þorsteinn Bachmann) den Künstlernamen "Tom" zu wenig.

 
"Dieser wunderbar erbauliche Film untermauert nicht nur Laakesonens rechtmäßiges Ansehen in den Annalen schwuler Geschichte, sondern zeigt auch uns, dass wir unsere Fantasien wirklich wahr werden lassen können." – 9 von 10 Sternen vom queerguru

 
Film Still TOM OF FINLAND von Dome Karukoski mit Jakob Oftebro, Werner Daehn und Pekka Strang; ein Typ wie aus einer Illustration von Tom of Finland steht in voller Leder-Montur an einen Türrahmen gelehntFast jeder kennt die Zeichnungen (zumindest einige) von Tom of Finland. Sein Werk hat die schwule Kultur in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts so stark geprägt wie kaum ein anderer. Über die Jahrzehnte hinweg hat sich auch die Wahrnehmung seiner Illustrationen geändert. Anfangs dienten sie einigen als Wichsvorlage (zum Teil noch heute) und andere empfanden sie als abscheulicher Schweinskram. Heutzutage wird sein Werk zu Recht als Kunst erachtet. Doch wer der Mensch hinter dem Pseudonym war, das weiß kaum einer. Zum 100. Jubiläum der Unabhängigkeit Finnlands erzählt Regisseur, Ko-Autor und ausführender Produzent Dome Karukoski die Geschichte von Touko Laaksonen. Doch als Biographiefilm darf TOM OF FINLAND nicht an den Zeichnungen gemessen werden. Stattdessen zeigt ähnlich wie der Film ähnlich wie STONEWALL oder DER KREIS die Lebensumstände in einer homophoben Gesellschaft und der (wie auch immer geartete) Widerstand dagegen.

 
Film-Webseite (englisch)
offizielle Facebook-Filmseite

Auszeichnungen:
FIPRESCI-Kritikerpreis – Göteborg Film Festival 2017

Zählermarke

Trailer vorerst nur im englischen Original, Vorstellung mit deutschen Untertiteln.