CHAVELA

Film Poster CHAVELA von Catherine Gund und Daresha Kyi über die lateinamerikanische Ranchera-Sängerin Chavela Vargas mit Pedro Almodóvar

Im September 2017 lief in der lesbischen Filmreihe homochrom die neue Doku von Catherine Gund (BORN TO FLY) über die lateinamerikanische Sängerin Chavela Vargas:

 
CHAVELA
(USA 2017, 90 min, Regie: Catherine Gund & Daresha Kyi, OmU, FSK 6)

 
Pionierin – Rebellin – Ikone

 
Fr 15/09/17, 19:15, Filmforum NRW, Köln
Mo 18/09/17, 19:15, Bambi, Düsseldorf
Mi 20/09/17, 20:30, Astra, Essen

in Düsseldorf in Kooperation mit Komma e.V.

Film Still CHAVELA von Catherine Gund und Daresha Kyi über die lateinamerikanische Ranchera-Sängerin Chavela Vargas mit Pedro Almodóvar; Chavela sitzt im Poncho vor einem Steinkreuz und spielt Gitarre

 
"filmisch überaus gelungenen Salutschuss für grenzenlose Freiheit und ein selbstbestimmtes Leben: Viva Chavela!"kino-zeit.de

 
Film Still CHAVELA von Catherine Gund und Daresha Kyi über die lateinamerikanische Ranchera-Sängerin Chavela Vargas mit Pedro Almodóvar; Chavela zündet sich eine Zigarre anMit 14 kam die 1919 in Costa Rica geborene Isabel Vargas Lizano nach Mexiko und begann in den 1950ern eine professionelle Musikkarriere unter dem Namen Chavela Vargas. Aber sie sang nicht irgendwas, sondern für ihre rauchige Stimme passend Rancheras, die bis dahin nur Männer gesungen hatten. Die noch ungeoutete Lesbe verkörperte sehr selbstbewusst so manche Aspekte des üblichen Machismo und war wohl eine ebenso große Frauenheldin wie ihre männlichen Kollegen. Auch mit Frida Kahlo soll sie eine kurze, aber intensive Liebschaft gepflegt haben. Nach gut 80 Alben zog sie sich 1979 aus dem Musikgeschäft zurück. Zehn Jahre später wurde sie für eine Rolle in Werner Herzogs Spielfilm „Schrei aus Stein“ in einem Dorf in Costa Rica aufgespürt. Etwas später entdeckte sie auch der spanische Regisseur Pedro Almodóvar (FLIEGENDE LIEBENDE) und verhalf ihr zu einem sehr erfolgreichen Comeback. 2003 sang Chavela schließlich im Alter von 83 Jahren zum ersten Mal in der legendären Carnegie Hall in New York. Chavela verstarb am 05.08.2012 in Mexiko.

 
"Zu ihrer Zeit trotzte sie der Angepasstheit und inspirierte viele, viele Frauen. Dieser Film wird diese Inspiration fortsetzen." – volle 3 Sterne von CGiii

 
Film Still CHAVELA von Catherine Gund und Daresha Kyi über die lateinamerikanische Ranchera-Sängerin Chavela Vargas mit Pedro Almodóvar; Chavela lehnt sich mit einem einem roten Pullover an einen BaumstammDie zweifach Emmy-nominierte Dokufilmerin Catherine Gund hat eine Vorliebe für queere Persönlichkeiten, die gegen die bestehenden Normen angehen. 1998 porträtierte sie den HIV-positiven Performance-Künstler Ron Athey, bereits 2004 ein lesbisches Paar mit Kinderwunsch und 2014 die Action-Choreografin Elizabeth Streb in BORN TO FLY. Aber bereits 1991 führte sie ein sehr offenherziges Interview mit Chavela Vargas. Dieses Interview ist das Herzstück für Gunds neue Doku CHAVELA, die sie mit Ko-Regisseurin Daresha Kyi gemacht hat. CHAVELA erzählt alle wichtigen Stationen von "La Señora", zeigt mehrere zu Herzen gehende Live-Auftritte und lässt Almodóvar von seiner Muse schwärmen. Dieser Film ist ein mitreißender Liebesgesang auf eine der größten Sängerinnen Lateinamerikas und einer queeren Ikone.

 
"Ein bahnbrechender Freigeist, deren Appetit auf Tequila und Frauen so legendär war wie ihr Seelen rührender Gesang; die mexikanische Sängerin Chavela Vargas erhält in diesem dokumentarischen Porträt eine anhimmelnde Ehrenbezeugung." – Branchenblatt The Hollywood Reporter

 
Film-Webseite (englisch)Film Still CHAVELA von Catherine Gund und Daresha Kyi über die lateinamerikanische Ranchera-Sängerin Chavela Vargas mit Pedro Almodóvar; Chavela sitzt mit Sonnenbrille vor einer Holzhütte
offizielle Facebook-Filmseite

Auszeichnungen:
Publikumspreis für beste Doku – Frameline, San Francisco International LGBTQ Film Festival, 2017
Publikumspreis für beste Doku – Outfest, Los Angeles LGBTQ Film Festival, 2017
Großer Jurypreis für beste Doku – Outfest, Los Angeles LGBTQ Film Festival, 2017
nominiert für den Teddy Award als beste LSBTIQ-Doku der Berlinale 2017
2. Platz (Doku) beim Panorama-Publikumspreis der Berlinale 2017

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