MY PRIVATE GO-GO

Im Juni 2014 zum ColognePride und im August zum CSD Dortmund lief dieser Film, der unter seiner unterhaltsamen und sexy-romantischen Oberfläche noch einiges mehr zu bieten hat:

MY PRIVATE GO-GO

(USA 2013, 92 min, Regie: Cory Krueckeberg, OmU, FSK 16)

 
Dass er ihm so nahe kommt, hätte er nie geglaubt...

 
Mi 25/06/14, 20:45, Filmforum NRW, Köln
Do 21/08/14, 20:30, Schauburg Dortmund

Doc (Tanner Cohen) ist besessen von Go (Matthew Camp), dem hübschesten Gogo-Tänzer in New York, und erzählt in Vlogs von seiner Obsession. Eigentlich traut Doc sich nicht, auf Go zuzugehen. Doch im betrunkenen Kopf schreibt Doc ihn schließlich an vorgebend, eine Doku über New Yorks Clubszene drehen zu wollen. Auch wenn beim Tanzen Tuchfühlung verboten ist, scheint Go überhaupt keine Berührungsängste bei Docs Anfrage zu haben und willigt ein, dessen Interviewpartner und Muse zu werden. Nach einer intensiven Nacht kommen sie sich noch näher, aber Doc wird bald zum Studium die Stadt verlassen...

 
"Das ist wirklich Guerilla-Filmemachen vom Feinsten. Keine Crew, ein Kickstarter-Budget von $ 10K, ein Schauspieler und ein echter Gogo-Boy in einer innovativen Mischung aus Dokumentar-, Erzähl- und Kunstfilm, der echt eine Freude ist."Queertiques.com

 

Mit dem Musical "Wäre die Welt mein" hatten Cory Krueckeberg und Tom Gustafson 2008 einen großen Festivalhit gelandet. Obwohl MY PRIVATE GO-GO gänzlich anders ist, war Hauptdarsteller Tanner Cohen nach fünf Jahren Abwesenheit sofort wieder dabei, als Krueckeberg sein Regiedebüt gab. Durch seine unkonventionelle Machart (die Schauspieler drehten teils mit Handy-Kamera selbst) und seine beiden gutaussehenden Hauptdarsteller hat der Film bei vielen Festivals bereits viele Fans für sich eingenommen. Und wer schmilzt bei dem ehemaligen Gogo Matthew Camp nicht dahin?
Die ausführenden Produzenten Abraham Brown und Jim Stephens haben im Anschluss an LOVE IS STRANGE mitgewirkt.

 
Seine "Stärke liegt gänzlich darin, wie echt sich der gesamte Film anfühlt (oder seine Wirklichkeitsnähe für die Prätentiösen unter uns). Und seine überwältigende Sex-Szene ist es wert, den Film zu sehen..."Popingay

 
Auszeichnung:
Spezialpreis der Jury – Inside Out LGBT Film Festival, Toronto 2013

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