PIT STOP

Film Poster PIT STOP von Yen Tan

Im September 2014 lief nur in Köln der neuste Film von Autor und Regisseur Yen Tan, der nach dem wunderbaren "Ciao" stark nachgelegt hat:

 

PIT STOP

(USA 2013, 80 min, Regie: Yen Tan, OmU, FSK 12)

 
Tief im einsamen Herzen von Texas.

 
Sa 13/09/14, 21:00, Filmforum NRW, Köln
(im Anschluss an L-Kurzfilme)

Filmstil PIT STOP von Regisseur Yen Tan, zwei Männer in Bar, rotes Cappy

"Einfühlsames, gut beobachtetes und facettenreiches Low-Budget-Beziehungsdrama aus Amerikas Hinterland."Kino.de

 
In einem winzigen Kaff in Texas ist gerade die unglückliche Affäre von Gabe (Bill Heck) zu einem verheirateten Mann in die Brüche gegangen und so sucht er Trost in der Gegenwart seiner kleinen Tochter und seiner Ex-Frau Shannon (Amy Seimetz). Auf der anderen Seite der Stadt entflieht Ernesto (Marcus DeAnda) der Krise mit seinem aktuellen Lebensabschnittsgefährten, indem er am Krankenbett seiner verflossenen Liebe wacht. So ganz wollen sich Gabe und Ernesto nicht an die Einsamkeit gewöhnen, auch wenn ihre Sehnsucht nach Liebe in der monotonen Umgebung nicht erfüllt wird. Aber noch sind sich die beiden Männer nicht begegnet....

Filmstil PIT STOP von Regisseur Yen Tan
"Als fein nuanciertes Porträt von zwei schwulen Männer in einer kleinen texanischen Stadt, die langsam ihren Weg zueinander finden, ist "Pit Stop" ist ein ruhiger, aber letztlich zutiefst befriedigender dritter Langfilm von Yen Tan."Variety

 
Vielleicht werden einige von euch Yen Tans vorherigen Film "Ciao" von 2008 kennen und daher wissen, welche Kraft der Drehbuchautor und Regisseur aus so vordergründig ruhigen Beobachtungen wie dort oder zuletzt in PIT STOP schöpfen kann. Die Gefühle, die er durch eine einfache, aber clevere Geschichte und sehr gezielte Darstellung erzeugt, sind sehr menschlich und echt. Dadurch spricht er viele Zuschauer stark an. Das ist auch bei PIT STOP der Fall, der zwar einen melancholisch-sehnsüchtigen Ton anschlägt, aber nicht herunterzieht, sondern eher romantische Hoffnungen weckt.

 
Der Film ist "von Anfang an faszinierend, weil er so lebensnah wirkt."Queer.de

 
Auszeichnungen:
großer Jurypreis Texas-Wettbewerb – Dallas International Film Festival 2013
großer Jurypreis bester Darsteller (Bill Heck & Marcus DeAnda) – Outfest Los Angeles 2013
Jurypreis bester Film – Miami Gay and Lesbian Film Festival 2013
Preis für bestes Drehbuch – Nashville Film Festival 2013

Zählermarke