TRIANGLES: WITNESSES OF THE HOLOCAUST (Europa-Premiere)

Das Filmfest homochrom 2014 präsentierte diesen mittellangen Dokumentarfilm über lesbische, schwule und transgender Überlebende des Holocausts:

TRIANGLES: WITNESSES OF THE HOLOCAUST
(Europa-Premiere)

(USA/F 2013, 40 min, Regie: Ann P Meredith, engl.-dt. OmU)

 
Auch Lesben und Schwule kamen ins KZ – einige überlebten.

Sa 18/10/14, 16:15, Filmforum NRW, Köln
Sa 25/10/14, 16:30, Schauburg Dortmund

Sechs Millionen Juden wurden während des Holocausts ermordet. Die Geschichten der Überlebenden, insbesondere der etwas vernachlässigten schwul-lesbisch-transsexuellen Opfer, sollten nicht ungehört bleiben. Deswegen hat sich Filmemacherin Meredith mit einigen von ihnen getroffen, um ihre persönlichen Erlebnisse aufzuzeichnen. "Schweigen ist keine Option," soll die Auschwitz-Überlebende Paula Lebovics gesagt haben. So bietet Meredith einen ergreifenden, teils schockierend intimen Blick in die Gesichter und Geschichten von Menschen, die wegen ihrer Sexualität oder Andersartigkeit von den Nazis vor, während und nach dem Holocaust verfolgt wurden und ermordet werden sollten.

 
Warum wir TRIANGLES: WITNESSES OF THE HOLOCAUST für wichtig erachten:
Wir Deutschen haben uns schon viel mit der Nazi-Vergangenheit beschäftigen müssen, aber manches ist es wert, noch mal genauer zu betrachten. Obwohl die schätzungsweise 15.000 schwulen, lesbischen und transsexuellen Opfer des Nazi-Regimes im Vergleich zu 6 Mio. Juden verschwindend gering scheinen, so ist es doch wichtig, dass dieser Umstand nicht bagatellisiert wird. Darum finden wir es wichtig, dass Regisseurin Ann P Meredith die Erfahrungen von schwul-lesbischen Überlebenden festgehalten hat.

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