A.K.A. FUCK + Gast

Film Poster A.K.A. FUCK von Pretty Vacant Boys, zensiert

Das 6. Filmfest homochrom präsentiert in seinem Fokus "Sexualität" diese explizite, sehr ästhetische und teils dokumentarische Arbeit:

 
A.K.A. FUCK + Gast
(D 2015, 75 min, Regie: Pretty Vacant Boys, engl. Original, definitiv ab 18 Jahren)
präsentiert von BOX

 
Explizite männliche Lust!

 
So 16/10/16, 15:15, Filmforum NRW, Köln + Gast
17:30, Podiumsgespräch mit Filmgästen

So 23/10/16, 16:00, Schauburg Dortmund

Film Still A.K.A. FUCK von Pretty Vacant Boys

 
Warum A.K.A. FUCK in unserem Fokus steht:
Film Still A.K.A. FUCK von Pretty Vacant BoysMit einer klaren Ästhetik fängt das Kollektiv Pretty Vacant Boys männliche Sexualität natürlich, im Grunde genommen dokumentarisch ein. Die Protagonisten werden nicht geführt, sondern agieren frei miteinander. Dabei hat der Film genauso wie guter Sex ein längeres Vorspiel. Der Zuschauer erfährt durch intime Erzählungen der beiden Protagonisten Brad und Bishop von ihren Gedanken, Erlebnissen und Fantasien. Es gibt auch einen dritten Protagonisten, Marco, der sich getrennt von den beiden mit sich selbst vergnügt. Als Brad und Bishop dann vor laufender Kamera das erste Mal Sex miteinander haben, dann ist das echt. Dieser Film ist vollkommen anderes als das sportliche Rein und Raus, das die großen Porno-Labels produzieren. Der Akt ist gar nicht so wichtig wie die Art und Weise. Im Austausch der beiden Männer findet sich zwischen rauer Lust auch überraschende Zärtlichkeit und Respekt für einander. Sie lachen, raufen und kuscheln am Ende sehr vertraut.

Die Mischung aus natürlicher Sexualität und Dokumentarischem erinnert an die Werke von Travis Mathews, die wir im 1. Filmfest gezeigt haben.

 
Film Still A.K.A. FUCK von Pretty Vacant BoysFestivalteilnahmen:
Pornfilmfestival Berlin, 2015
Berlin Art Film Festival, 2015
Fish & Chips International Erotic Film Festival, Turin, 2016
PopPorn Festival, São Paulo, 2016

 

 
Zum diesjährigen Fokus:
Mit dem Fokus "Sexualität" machen wir die Darstellung von Explizitem und Pornografischem zum Thema.

Bei der scheinbar wieder wachsenden Ablehnung von Homo-Sexualität möchten wir es nicht allein bei romantischen Filmen belassen. Stattdessen zeigen wir Sexualität in einem selbstbewussten Kontext und bieten eine Plattform für das durchaus kunstvolle Filmemachen und Darstellen von Erotik.

Neben einem lustbejahenden Workshop, der für alle Geschlechter und Orientierungen geeignet ist, zeigen wir ein gemischtes Sex-Kurzfilmprogamm aus dem breiteren LSBTQ-Spektrum (inklusive Trans*- und Queer*-Darstellungen).

Am Sonntag zeigen wir zwei pornografische, aber ästhetisch hochwertige Filme. Diese stammen aus Deutschland und stellen einerseits weibliche (SHUTTER) und andererseits männliche (A.K.A. FUCK) Sexualität mit verschiedenen Schwerpunkten dar. Wir möchten euch ermutigen, beide Filme hintereinander zu sehen und euch beiden Seiten zu öffnen.
In Köln gibt es im Anschluss an die beiden Filme ein kostenloses Podiumsgespräch mit Filmemachern.
Auch die Komödie S&M Sally passt in diesen Fokus, genauso wie der Spielfilm-Teddy-Gewinner KATER und der erotische Liebesthriller THE HANDMAIDEN.
Wie fast alle anderen Filme des Festivals sind diese Programme nicht FSK-geprüft und deswegen nur für Erwachsene zugänglich.

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