Vorschau

Die schwule Filmreihe läuft jeden Monat in Kinos in Bochum, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Köln und Oberhausen.

Die lesbische Filmreihe läuft alle zwei Monate (die ungeraden) in Kinos in Dortmund, Essen und Köln.


Das Filmfest homochrom findet jedes Jahr im Oktober in Köln und Dortmund statt, ist aber dieses Jahr ungewiss.

 


 

Film Slider THE CAKEMAKER – DER KUCHENMACHER – HaOfe MeBerlin – האופה מברלין von Regisseur und Autor Ofir Raul Graizer mit Sarah Adler, Roy Miller, Zohar Shtrauss und Tim Kalkhof

 

Im August 2018 zeigt die monatliche Filmreihe homochrom dieses in Berlin und Jerusalem gedrehte, mehrfach ausgezeichnete schwul-bisexuelle Drama:

 
DER KUCHENMACHER – THE CAKEMAKER (Vorpremiere)
(ISR/DE 2017, 104 min, Regie: Ofir Raul Graizer, OmU)

 
Eine nicht koschere Liebe.

So 12/08/18, 18:30, Schauburg, Dortmund
Mo 13/08/18, 21:00, Bambi, Düsseldorf
Mi 15/08/18, 18:45, Galerie Cinema, Essen (etwas früher)
So 19/08/18, 20:30, Lichtburg, Oberhausen
Di 21/08/18, 21:00, Filmpalette, Köln
Mi 22/08/18, 21:00, Casablanca, Bochum

 
Trailer und weitere Infos

 


 

Film Slider EIN DATE FÜR MAD MARY – A DATE FOR MAD MARY von Darren Thornton mit Seána Kerslake, Carolyn Bracken, Denise McCormack, Charleigh Bailey und Tara Lee

 

Im September 2018 zeigt die Filmreihe homochrom diese bitter-sensible Dramödie über eine junge Frau, die frisch aus dem Gefängnis entlassen wurde:

 
EIN DATE FÜR MAD MARY
(IRL 2016, 82 min, Regie: Darren Thornton, OmU, FSK 6)

 
Ein Date für die Hochzeit ihrer besten Freundin.

Sa 01/09/18, 19:00, Filmforum NRW, Köln (Zeit kann sich ändern)
So 16/09/18, 18:30, Schauburg, Dortmund
Mi 19/09/18, 20:30, Astra, Essen

 
Trailer und weitere Infos

 


 

Film Slider TACKLING LIFE, ein Dokumentarfilm von Regisseur Johannes List über das schwule Rugby-Team Berlin Bruisers

 

Im September 2018 zeigt die monatliche Filmreihe homochrom in Köln diesen Dokumentarfilm über das Rugby-Team Berlin Bruisers – Publikumspreis bei Weltpremiere beim DOK.fest München im Mai:

 
TACKLING LIFE (NRW-Premiere)
(D 2018, 93 min, Regie: Johannes List, deutsch-englisch mit dt. UT)

 
Go Berlin Bruisers!

Sa 01/09/18, Filmforum NRW, Köln
(genaue Zeit folgt bald)

 
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Film Slider AL BERTO von Regisseur und Autor Vicente Alves do Ó über den offen schwulen portugiesischen Dichter Alberto Raposo Pidwell Tavares mit Ricardo Teixeira und José Pimentão

 

Im September 2018 zeigt die monatliche Filmreihe homochrom diesen Biographiespielfilm über die frühen Jahre des portugiesischen Dichters Alberto Raposo Pidwell Tavares (1948-1997):

 
AL BERTO (NRW-Premiere)
(PT 2017, 109 min, Regie: Vicente Alves do Ó, OmU)

 
Der leidenschaftliche Mut eines Poeten.

die genauen Termine folgen bald

 
Trailer und weitere Infos

 


 

Slider Filmfest homochrom in Köln und Dortmund steht in Fragezeichen

 

Viele Premieren, internationale Filmemacher zu Gast, tausende zufriedene Besucher*innen, professionelle deutsche Untertitelung, technische Vorreiterschaft – das machte das Filmfest homochrom schnell zu einem der größten queeren Filmfestivals in Deutschland. Dass es in Deutschlands Homohochburg Köln stattfindet, hat auch geholfen.

Spätestens seit 2015 versucht homochrom darauf hinzuweisen, dass Hilfe aus der LSBTIQ-Gemeinschaft freundlich und eine höhere Finanzierung nötig wären. Die bisherige Finanzierung unseres Premierenfestivals ist zu gering, um die viele Festivalarbeit lebenswert zu vergüten – und die monatliche Filmreihe in sechs Städten wird seit 2009 komplett ehrenamtlich organisiert.

Wir haben für 2018 mehr Fördergelder beantragt, um das realistisch benötigte und noch immer sparsame sechsstellige Budget zu erreichen. Erste Antworten sind nicht allzu ermutigend. Auch nach Hinweisen und Medienberichten gibt es keine politische oder zivile Initiative für Unterstützung.

Dies könnte den Eindruck erwecken, dass homochroms Arbeit niemandem auf ziviler, städtischer und Landesebene wichtig genug ist, um sich mit uns dafür einzusetzen. Warum also sollten wir uns für ein 8. Filmfest homochrom weiterhin selbst ausbeuten?

Köln könnte die erste Stadt weltweit werden, die zum zweiten Mal ein queeres Filmfestival verliert – dann sicherlich zum letzten Mal.
Wäre dies ein großer Verlust für Köln und Dortmund, NRW und Deutschland?

Noch ist Zeit, etwas zu unternehmen, damit ein weiteres Filmfest stattfindet.

Many premieres, international filmmakers attending, thousands of satisfied audiences, professional German subtitles, being technically cutting-edge—this made Filmfest homochrom grow quickly to be one of the biggest queer film festivals in Germany. Being situated in Germany's queer capital Cologne helped too.

Since at least 2015, homochrom tries to point out that support from the LGBTIQ community would be friendly, and a higher funding necessary. So far funding for our premiere festival has been too little to pay livable wages for the great deal of festival work—and our monthly screenings in six cities are being organized on a voluntary basis since 2009.

We have applied for more funding in 2018 to reach a realistically needed and still economical six-figure budget. First application feedback isn't too encouraging. Even after several notes and media reports there is no political or civil initiative for support.

This could create the impression that homochrom's work is not popular enough on a civil, municipality or state level for anyone to campaign with us. So why should we continue to exploit ourselves for an 8th Filmfest homochrom?

Cologne might become the first city in the world to lose a queer film festival for a second time—and then surely for the last time. A big loss for Cologne and Dortmund, North Rhine-Westphalia and Germany?

There is still time to do something.