METH HEAD (Europa-Premiere)

Das Filmfest homochrom 2013 zeigt dieses brisante und schonungslose Drama über die aktuelle Modedroge Crystal Meth:

METH HEAD (Europa-Premiere)

(USA 2013, 108 min, Regie: Jane Clark, OmU, mit Lukas Haas, Wilson Cruz, Blake Berris, Barbara Niven)
präsentiert von: Cineclub

 
Ein Leben auf Crystal und Tod...

 
So 20/10/13, 18:15, Filmforum NRW, Köln
So 27/10/13, 18:15, Schauburg Dortmund

Kyle Peoples (Lukas Haas) und Julian (Wilson Cruz) sind ein glückliches Yuppie-Paar, auch wenn Kyle etwas eifersüchtig auf Julians beruflichen Erfolg ist. Auf einer Party lassen sie sich von Dusty (Blake Berris) Drogen anbieten im Glauben, es sei Koks. Während Julian nach dem einmaligen Meth-Einnahme aufhört, kompensiert Kyle seine berufliche Unzufriedenheit mit mehr Meth und mehr Partys mit Dusty – doch die Sucht kostet ihn letztlich seinen Beruf, seinen Mann, seine Familie und sein Zuhause. Also zieht Kyle zu Dusty und seiner Drogrenfreundin Maia (Necar Zadegan) und gerät erst recht auf die schiefe Bahn...


"...ein Film, der die Augen öffnet dafür, wie eine Geschichte über die verheerende Macht von Meth helfen kann zu beleuchten, wie der Verstand eines Süchtigen funktioniert. Aber der Erfolg dieses besonderen Films reitet im Wesentlichen auf den Schultern des Protagonisten Kyle (gespielt von Lukas Haas)."Philadelphia Weekly

 
Für ihr Langfilmdebüt hat Autorin-Regisseurin Jane Clark (als Schauspielerin bekannt aus "Elena Undone") ein recht düsteres Thema gewählt, das sie realistisch und packend inszeniert hat. Für die schauspielerische Tiefe sorgen bekannte Darsteller wie der ehemalige Kinderstar Lukas Haas ("Inception", "Der einzige Zeuge", "Mars Attacks!"), Wilson Cruz ("Noah's Arc", "Skinny", "All Over Me"), Barbara Niven (A Perfect Ending), die in Heidelberg geborene Necar Zadegan ("Elena Undone", "24 - Staffel 8"), Scott Patterson ("Gilmore Girls") und Tom Sizemore ("Heat", "Der Soldat James Ryan", "Natural Born Killers") sowie der recht unbekannte, aber überzeugende Blake Berris.

 
Crystal Meth macht nicht nur äußerst schnell abhängig und „führt zu einem sehr schnellen, körperlich sichtbaren Verfall“ (Axel Hirth, Zollfahndung Hamburg), sondern ist vor allem auch bei schwulen Sex-Partys (PnP) beliebt, wie auch Vice berichtete. Die Droge, die in anderen Ländern angeblich seine Spitze bereits überschritten hat, ist in Deutschland noch im Kommen – was diesen Film so eindringlich und brisant macht.

 
"Dies ist nicht der furchtbar finstere Film, obwohl er stellenweise düster wird. Es wird gemeinhin geglaubt, dass Meth-Süchtige hauptsächlich White-Trash, arme Leute mit hohem Missbrauchshintergrund sind. METH HEAD ist eine Geschichte darüber, wie auch ein Yuppie, eine karrieregetriebene Person sich darin verfangen kann. Verpasst diese ehrliche und menschliche Geschichte über Meth-Abhängigkeit nicht. Sehr zu empfehlen." – schreibt Jean Jessup

 
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Auszeichnungen:
Silberner Remi Bestes Drama – WorldFest Houston 2013 (Weltpremiere)
Rising Star Award (Blake Berris) – Gasparilla International Film Festival, Tampa 2013 (Weltpremiere)
Bester Debütspielfilm – Qfest Philadelphia 2013
Bester Spielfilm, Beste Regie, Bestes Drehbuch, Bester Darsteller in Langfilm (Lukas Haas), Bester Darsteller in Nebenrolle (Blake Berris), Beste Darstellerin in Nebenrolle – FilmOut San Diego 2013
Jurypreise Bester Debütspielfilm & Bester Darsteller (Lukas Haas) – Out on Film, Atlanta 2013