„Entdecke Israel“ – TLVfest-Kollektion + Gast

die Reise von Yair Hochner wird unterstützt von:

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Das 5. Filmfest homochrom lädt ein zu einer filmischen Reise nach Israel und Kölns Partnerstadt Tel Aviv – präsentiert in Kooperation mit dem TLVfest, dem Tel Aviv LGBT International Film Festival. Yair Hochner, Leiter des TLVfests, wird in Köln zu Gast sein.

"Entdecke Israel" – TLVfest-Kollektion + Gast

(7 LGBT-Kurzfilme, 91 min, teils OmU, sonst OmeU oder ohne Worte)

 
14/10/15, 21:00, Filmforum NRW, Köln + Yair Hochner zu Gast
21/10/15, 21:00, Schauburg Dortmund

 
Von einem streng jüdischem Haushalt über eine jugendlichen Begegnung im Park zu einem trockenen Streit in der Wüste und einem schlammigen Kennenlernen am Toten Meer.

Diese gemischte Kollektion aus den besten Kurzfilmen des 10. TLVfests, darunter die beiden Jurypreisgewinner, schickt euch auf eine Entdeckungstour durch das vielseitige Filmschaffen wie auch die unterschiedlichen Lebenserfahrungen in Israel.

 

 

Die Kurzfilme sind:

I FEEL I'M ACTUALLY A MAN (Deutschland-Premiere)

(IL 2015, 13 min, Regie: Amit Fidel, OmeU)

Ein Transgender-Jugendlicher steht zu sich selbst und outet sich bei seinen Eltern.
Gewinner des TLVfest-Jurypreises als bester israelischer Hochschul- und Jugendfilm.

LAKE (Deutschland-Premiere)

(IL 2014, 7 min, Regie: Dana Levy & Ela Grisaru, ohne Worte)

Ein junger Mann spaziert durch einen Wald und stößt auf einen abgelegenen, wunderschönen See. Er entkleidet sich, steigt ins Wasser und begegnet dort einem sonderbaren Mann... Ein märchenhafter Zeichentrickfilm, der auch gut ins Programm Queer Animation gepasst hätte.

LONGING (Deutschland-Premiere)

(IL 2014, 21 min, Regie: Nadav Mishali, OmU)

Michal unterwirft sich verschiedenen religiösen Riten, um sexuellen Verkehr mit ihrem Mann haben zu können, und betet in ihrer Gemeinde für ein Kind. Doch in der lang ersehnten Nacht passiert nichts. Der Mangel an ehelicher Intimität und die wachsende Freundschaft ihres Mannes zu seinem Talmud-Studienpartner wecken ihre Zweifel. Ein Film über die Rolle der Frau in der jüdischen Glaubensgemeinschaft.

LOST AND FOUND (Deutschland-Premiere)

(IL 2015, 8 min, Regie: Lior Haen & Nizan Lotem, OmU)

Yuval, ein ungeouteter Teenager, trifft in einem Park den Finder seines Telefons. Doch weil Yuval kein Finderlohn zahlen kann, droht der Mann, verräterische Fotos an seine gesamte Kontaktliste zu schicken, wenn Yuval ihm nicht eine ordentliche Summe Geld bringt...

MUD – BOTZ (internationale Premiere)

(IL 2014, 12 min, Regie: Danielle Wiesmen, OmU)

Eigentlich ist Maya ans Tote Meer gefahren, um in Ruhe lernen zu können. Doch plötzlich sind da ein komischer Schlammverkäufer und die eigenwillige, quirlige Celine, die Maya ein Gespräch aufdrängt – und Maya zu einem Schlammbad verführt.

NOAM (Deutschland-Premiere)

(IL 2015, 15 min, Regie: Boaz Foster, OmeU)

Trotz der Ablehnung seiner Eltern spricht der 16-jährige Noam für ein Schulstück vor, "Romeo und Julia". Und auf der Bühne verliebt sich Noam: in die Lichter, Farben, Klänge, das Gefühl von Freiheit, aber vor allem in Shay. Was sich wie ein Klischee liest, ist auch fast eins, aber ein äußerst süßes.

THIRST – TZAMA (Deutschland-Premiere)

(IL 2014, 14 min, Regie: Guy Sahaf, OmU)

Zwei Freunde wandern durch die Wüste und in der abgeschiedenen Wildnis tritt etwas Verstecktes in ihrer Freundschaft hervor. Von da an schaffen sie es nur noch, sexuell oder grausam miteinander umzugehen.
Gewinner des TLVfest-Jurypreises als bester israelischer Kurzfilm.